Workshops 2011

Auf dieser Seite finden Sie die Beschreibung der  Workshops im Rahmen der Informatiktage 2011. Die Seite wird sukzessive ergänzt, sobald eine Abstract vorliegt

Die Zuordnung nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informatiktage nach der Bestätigung über die Annahme Ihrer Beiträge selbst vor. Die Anforderungen sind beschrieben. Hier geht es direkt zu den Workshops:

DVCS ist doch dieser chaotische Ansatz aus der Open-Source-Welt, wo man keinen zentralen Server hat, oder? Was soll man damit im Business anfangen können?

Verteilte Entwicklung spielt auch in Unternehmen eine immer größere Rolle. Wir möchten beleuchten, warum DVCS auch im Business punkten kann und welche zusätzlichen Anforderungen ein Unternehmen an ein DVCS stellt. Vorab werden wir in die Thematik einführen und den Unterschied zwischen DVCS zu zentralem VCS erläutern.

Wir laden ein zur Diskussion und zum Austausch über zentrale und verteilte Versionskontrolle. Wie sollte DVCS genutzt werden, um das richtige Mittel aus Kontrolle und Freiheit zu treffen?

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten bereits mit einer Versionsverwaltung (CVS, Subversion, git, mercurial, bazaar, o. ä.) gearbeitet haben.

Leitung:
Jörg Hohwille, E-Mail

 

Web 2.0 kennt heute jeder. User Generated Content sorgt für neue Dynamik im Internet. Auch wenn man über die Inhalte geteilter Meinung sein kann, so interessieren uns als Informatiker natürlich die eingesetzten Technologien, wie z.B. AJAX oder JSF. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich die heutigen Informationssysteme in den Unternehmen unter dem Einfluss von Web 2.0 weiterentwickeln. Wie könnten zukünftig User Interfaces auf Basis dieser Technologien aussehen und welche Verbesserungen ergeben sich daraus für die Nutzer?

Wir laden Sie ein, diese Themen kritisch mit uns zu diskutieren.

iteratec entwickelt betriebliche Informationssysteme für große Anwenderunternehmen, wie z.B. Banken, Versicherungen oder Logistikunternehmen. Der größte Teil der Benutzeroberflächen wird seit Jahren mit Web-Techniken entwickelt. Wir setzen dabei auf modernste Technologien, durchdachte Architekturen und ausgereifte (Open-Source-) Frameworks.

Unsere Kunden kennen uns als zuverlässigen Partner, aber auch als kritischen Beobachter, der nicht gleich auf jeden Zug aufspringt. Viele Ideen der neuen Internet-Anwendungen können zu besseren User Interfaces führen. Aber was heißt hier "besser"? Bei der Entwicklung betrieblicher Informationssysteme gelten andere Regeln als für YouTube und Google Maps. Für die Anwender stehen im betrieblichen Ablauf an erster Stelle nicht audiovisuelle Effekte und Unterhaltungswert, sondern Bedienbarkeit und Kosteneffizienz.

Im Workshop werden wir ein reales (allerdings vereinfachtes) Fallbeispiel durchsprechen. Ausgangspunkt ist ein zunehmend veraltender Technologie-Stack für die Entwicklung von Web-User-Interfaces in einem großen Unternehmen.

Schritt für Schritt werden wir Anforderungen und Ideen für deren Umsetzung besprechen. Dabei geht es nicht nur um bessere Interfaces, sondern auch um die Folgen von Technologieentscheidungen wie z.B. Entwicklungsaufwände, Wartungskosten oder die damit verbundenen Risiken.

Dabei betrachten wir typische Entscheidungskriterien wie die technologische Reife, den Produktsupport oder den Support einer Open Source Community. Ebenfalls relevant sind der Stand der Normierung oder Referenzerfahrungen in Projekten vergleichbarer Größe. Soweit die Zeit es zulässt, gehen wir auch auf technische Fallstricke und Überraschungen ein, die uns bei der Entwicklung tatsächlich begegnet sind.

Ergebnis der gemeinsamen Arbeit ist eine Roadmap mit konkreten Maßnahmen, wie man in einem solchen Fall unter Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen zu einem Stack mit adäquaten, neuen Technologien kommt.

Voraussetzungen für die Teilnahme gibt es nicht. Es hilft allerdings, wenn Sie technische Grundkenntnisse in der Java-Web-Entwicklung (Java EE, HTML, CSS, JSP, Struts, JSF, Facelets, JavaScript, AJAX, ...) haben.


Kontakt und Leitung:
Wolfgang Frech, E-Mail

 

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2010 war das Jahr der Tablets. Apple gelang es, das iPad bereits in den ersten vier Wochen eine Million Mal zu verkaufen. Bis Ende 2010 stiegen die Verkaufszahlen auf über fünf Millionen verkaufte Exemplare. Dabei verwenden moderne Unternehmen das iPad zunehmend zur Unterstützung ihrer Kernprozesse.

Wir laden Sie dazu ein, das Thema iPad und Enterprise Anwendungen kritisch mit uns zu diskutieren.

Wir stellen Ihnen zunächst vor, welche Motivationen Unternehmen für den Einsatz von iPads haben und erläutern kurz anhand eines Fallbeispiels ein mögliches Einsatzszenario. In einem kurzen Exkurs wollen wir die Bedienphilosophie des iPads präsentieren. Bevor Enterprise Anwendungen im Unternehmen entwickelt werden, muss die Einbindung des iPads in die IT-Infrastruktur festgelegt werden.

Wir präsentieren mögliche Architekturansätze und stellen die Stärken und Schwächen jeder Architektur zur Diskussion. Basierend auf einem Architekturansatz besprechen wir ein Vorgehensmodell zur Erstellung einer Enterprise Anwendung für das iPad.

Wir freuen uns darauf mit Ihnen abschließend die erarbeiteten Ergebnisse auch auf andere Plattformen und Endgeräte zu spiegeln und dadurch entstehende Unterschiede zu dokumentieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Workshops benötigen keine speziellen Anforderungen. Hilfreich ist allerdings ein persönliches Know-How im Umgang mit iPhone/iPad.

Ansprechpartner:
Jochen Hoertreiter, E-Mail

Große Anwendungssysteme sind heutzutage häufig verteilte Systeme. Verteilte Geschäftsprozesse und organisationsübergreifende Kooperationen erfordern die Zusammenarbeit verschiedener Systeme und den intensiven Datenaustausch. Das richtige Design von Schnittstellen besitzt daher eine zentrale Bedeutung für die Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit vieler moderner Informatiksysteme.

Ein typisches Beispiel ist der Zahlungsverkehr. Unterschiedliche Geschäftsmodelle und Kundengruppen erfordern eine Vielfalt an Zugangswegen und Anwendungen – vom Mobile Banking bis zum Massenzahlungsverkehr von Versandhäusern. Die Anforderungen der Kunden an Funktion und Ergonomie sind ebenso hoch wie die der Banken an Robustheit und kostengünstige Verarbeitung. Die zentrale Bedeutung der Sicherheit ist offensichtlich. Man findet langjährig bewährte, von allen Marktteilnehmern akzeptierte Standards – die in der Praxis in einer bunten Vielfalt von Dialekten und Varianten implementiert sind. Ebenso findet man technologisch neueste Standards, die jedoch ihre Akzeptanz und Implementierung in der Flä-che erst noch erreichen müssen. Eine aktuelle Herausforderung ist die zunehmende Globalisierung des Zahlungsverkehrs ( Stichwort einheitlicher europäischer Zahlungsverkehrsraum SEPA) mit der Notwendigkeit, internationale Schnittstellenstandards zu definieren und zu implementieren.

Der Workshop wird sich mit den Problemen des Schnittstellendesigns an Beispielen des Zahlungsverkehrs beschäftigen. In einer Fallstudie werden die Teilnehmer sich mit Fragestellungen aus diesem Anwendungsbereich beschäftigen und verschiedene Lösungsansätze diskutieren. Typische Probleme werden dargestellt und an praktischen Beispielen erläutert.

Voraussetzungen:
Interesse am Thema und Bereitschaft zu aktiver, engagierter Mitarbeit. Grundkenntnisse in XML sollten vorhanden sein. Hilfreich sind Kenntnisse in Datenmodellierung und Anwendungsentwicklung. Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer über ein Bankkonto verfügen und einfache Geschäftsvorfälle wie Überweisungen, Lastschriften und Umsatzabfragen aus eigener Erfahrung kennen.

Leitung:

 

Hartmut Herde (PPI AG); E-Mail
Dr. Christian Friberg

 

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Jedes Unternehmen benötigt zuverlässige Informationen und Berichte über seine Geschäftsprozesse, zum Beispiel Antworten auf die Frage: „Wie viel von welchem Produkt wurde wann zu welchem Preis von wem an wen verkauft?“ Dabei spielen die Business Intelligence-Systeme eines Unternehmens eine zentrale Rolle. Die Herausforderung ist, aus den Informationen der operativen Systeme Kennzahlen zur Steuerung eines Unternehmens abzuleiten.

In einem Workshop wollen wir mit Ihnen anhand einer Geschäftprozesslandkarte diskutieren,

  • welche Kennzahlen man auf Basis der Geschäftsprozesse definieren kann/sollte,
  • welche IT-Systeme bei der Ermittlung der Kennzahlen zu berücksichtigen sind,
  • welche Anforderungen an die beteiligten IT-Systeme zu stellen sind, damit eine sinnvolle Berichterstattung möglich wird und effizient implementiert werden kann,
  • welche inhaltlichen und technischen Herausforderungen damit verbunden sind
  • und wie sich diese Themen in Ihrem Studium und Ihren Berufsperspektiven wiederfinden.

Auf ihre Ideen und Ansätze zu unseren Fragestellungen sind wir gespannt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen kreativ in den Dialog zu kommen.

Ansprechpartner:
Tim Gugel, E-Mail
Dr. Peter Kirrinnis, E-Mail

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