Workshops 2012

An dieser Stelle erscheinen die Workshopangebote der beteiligten Unternehmen. Die Workshops werde in jeweils drei Sessions zu je 1,5 Stunden durchgeführt. Jeweils 10-15 Studierende nehmen daran teil.

Teilnehmende Studierende ordnen sich den Workshops zu, wenn sie die Bestätigung zur Teilnahme erhalten haben.

ppi AG: Moderne Software und eine Versicherung - (Wie) Passt das zusammen?

Versicherungsunternehmen existieren seit über einhundert Jahren und es hat den Anschein, dass sich ihr Angebot an die Kunden vom Prinzip her nicht wesentlich geändert hat. Neben der typischen Sachversicherung werden Verträge zu Lebensversicherungen, Kranken-, Risiko-, Transport- und KfZ-Versicherungen abgeschlossen und verwaltet, Prämien eingezogen, Schäden reguliert, Vermittler provisioniert und vieles mehr.

Die Versicherungsunternehmen haben früh den Nutzen der elektronischen Datenverarbeitung für die Sicherheit und Effizienz ihrer Prozesse entdeckt . Mit der Einführung der Großrechner sind komplexe Systeme entstanden, mit denen man heute nicht nur das Kerngeschäft abwickelt, sondern auch alle gesetzlichen Anforderungen sowie die Vorgaben der  Finanzdienstleistungsaufsicht erfüllen kann. Aufgrund der nach wie vor hohen Präsenz „traditioneller“ IT-Lösungen hat die Branche den Ruf, dass ihre IT, vorsichtig ausgedrückt, nicht die modernste sei. Aber der Schein trügt. Viele Versicherungsunternehmen entwickeln und nutzen heute modernste Softwareansätze und -technologien, um die internen Prozesse zu automatisieren, Compliance-Anforderungen zu erfüllen, Kunden zu gewinnen, diese aktiv zu unterstützen und langfristig zu betreuen.

Der Workshop soll einen Einblick geben,

  • wie die IT-Landschaft eines Versicherungsunternehmens  heute aussehen kann,
  • wie moderne Software-Technologien beispielhaft eingesetzt werden und
  • welche Probleme damit neu entstehen und wie sie gelöst werden können.

Nach einer thematischen Einführung betrachten wir im Workshop zwei fachliche Kernprozesse, an denen wir exemplarisch alte und neue Umsetzungsszenarien aus fachlicher und technischer Sicht diskutieren. Den Teilnehmern wird klar werden, welche Herausforderungen und Perspektiven sich daraus ergeben können. An der Kundenschnittstelle sind neben dem Papier die E-Mail, klassische und mobile Portale sowie zunehmend auch Social Business Applikationen zu untersuchen. Im Backoffice geht es um Automatisierung der Sachbearbeitung durch „Dunkelverarbeitung“ und modernen Workflow, zentrale Branchendienste, Aufbau und intelligente Nutzung von Prozesswissen sowie lernende Systeme.

Kontakt und Leitung:

Harmut Herde, E-Mail

Capgemini: Mobile Solutions in der industriellen Praxis

Dieser Workshop stellt die Herausforderungen und Chancen vor, die durch den technischen Fortschritt mobiler Endgeräte, auf Unternehmen und ihre IT zukommen. Der Beratungsansatz von Capgemini zur Mobile Strategie und Architektur wird ebenso vorgestellt wie der professionelle Entwicklungsprozess mobiler Anwendungen für den Unternehmenseinsatz.

Beispiele aus der Automobilindustrie bilden die Basis für eine spannende Diskussion über die vorgestellen Konzepte und die Zukunft mobiler Lösungen in der industriellen Praxis. Im Planspiel wird speziell auf die Konzeptions und Entwurfsphase mobiler Anwendungen eingegangen. Hierfür haben wir als Beispiel einen Kernprozesses aus dem Automobilbau gewählt.

 Kontakt und Leitung:

Philipp Seuring, E-Mail
Jörg Decker, E-Mail

DETECON: Social Media Security & Risk Management

Das Sammeln und die Nutzung von Kundendaten haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Unternehmen versprechen sich von den Informationen über Ihre Kunden maßgeschneiderte Produkte, individuelle Kundenansprache oder die Optimierung ihres Service. In den vergangenen Jahren häuften sich allerdings auch die Vorfälle von Datenklau oder die illegale Verwendung von Kundendaten innerhalb von Unternehmen.

Aufgrund wachsendem gesellschaftlichem Druck und rechtlichen Regularien sind Unternehmen daher gefordert, verstärkt auf die sichere Verwendung der von ihnen verwalteten Daten zu achten. Die Verwendung von Social Media stellt Unternehmen dabei vor ganz besondere Herausforderungen.

Das Ziel des Workshops ist es, sich dieser Herausforderung in Form eines Rollenspiels zu nähern. Nachdem grundlegendes Wissen zu dem Thema Social Media Security & Risk Management vermittelt wurde, tauchen wir in das Szenario einer Unternehmens-transformation ein, bei der die Umsetzung einer Social Media Strategie eine bedeutende Rolle spielt. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Bewertung von Informationsrisiken, die durch die Nutzung von Social Media innerhalb des Unternehmens entstehen.

  • Welche Daten nimmt das Unternehmen über diesen Kanal auf?
  • Welche Daten gibt das Unternehmen über diesen Kanal preis?
  • Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen kann das Unternehmen ergreifen, um sensible Daten zu schützen und
  • wie hängen diese Maßnahmen zusammen?

Alles das sind Fragen, vor denen viele Unternehmen stehen, oft aber nur mit großer Mühe bewältigen können.

Im Rahmen des Workshops werden die Teilnehmer verschiedene Rollen einnehmen. So wird die Aufgabenstellung aus Blickwinkeln unterschiedlicher Interessensgruppen betrachtet und mögliche Interessenskonflikte werden aufgedeckt.

Im letzten Teil des Workshops werden die Ergebnisse gemeinsam diskutiert. Praxisbeispiele vermitteln ein Bild davon, wie Konflikte in realen Projekten entstehen und wie sie gelöst werden können. Strukturierte Fragen verleihen dem Rollenspiel Struktur und fördern die Diskussion im Rahmen des Workshops.

Vorkenntnisse werden nicht erwartet. Allen Kursteilnehmern wird eine Umgebung geboten, in der offen zu dem beschriebenen Thema diskutiert werden kann. Sollten dennoch Fragen unbeanwortet bleiben, können die Inhalte bei gegenseitigem Interesse auch im Anschluss an den Workshop vertieft werden.

Kontakt und Leitung:

Patrick Schober, E-Mail
Jochen Patzwald, E-Mail

 

 

msg systems ag: Social Media – Nichts für Unternehmen?

Mitmachen oder mitgemacht werden heißt es häufig, wenn Unternehmen sich mit dem Thema Social Media auseinandersetzen. Social Media muss dabei als ein neues Kommunikationsinstrument verstanden werden und darf nicht nur zur Werbung mit neuen Mitteln missbraucht werden. Unternehmen kommen somit nicht mehr darum herum,  Social Media Plattformen zu nutzen.

Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass die Vielzahl der Social Media Plattformen groß ist und sich ständig verändert. Die Grafik zeigt nur einen unvollständigen Ausschnitt der Social Media Landschaft.

 

Den Überblick zu behalten, die richtigen Plattformen auszuwählen und die richtigen Informationen herauszufiltern fällt Unternehmen unendlich schwer. Wie kann man diese Informationen bestmöglich für sich nutzen? ist die in diesem Zusammenhang am häufigsten gestellte Frage.

In dem Workshop wollen wir in einem ersten Schritt einen Blick auf die zentralen Social Media Plattformen werfen und eine Auswahl der aus unserer Sicht zukunftsfähigsten Plattformen erarbeiten.

In einem zweiten Schritt wollen wir typische Systeme mit den dahinterliegenden Prozessen vorstellen, die heute für die interne Kommunikation und den Wissensaustausch aber auch für die Kunden- und Mitarbeitergewinnung genutzt werden.

In einem dritten Schritt wollen wir diese beiden Dinge dann gemeinsam zusammenbringen. An welchen Stellen kann man diese beiden Welten miteinander verheiraten,? Was sind die organisatorischen, fachlichen und technischen Herausforderungen und wie könnte man diese lösen? Dabei wollen wir ethische Aspekte wie „Meine Daten gehören mir“ aber nicht außen vor lassen. Diesen dritten Schritt wollen wir gemeinsam in Gruppen erarbeiten. Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum vorgestellt.

Wir erarbeiten in dem Workshop konkrete Ideen zum Zusammenbringen von Social Media und Unternehmensinternen Systemen. Diese Ergebnisse planen wir in Form von Masterarbeiten weiter ausarbeiten und umsetzen zu lassen. So definieren wir technologisch und fachlich herausfordernde Aufgaben mit konkretem Nutzenbezug. Interessenten sind natürlich herzlich willkommen.

Kontakt und Leitung:
Johannes Willkomm, E-Mail

iteratec GmbH: Enterprise Architecture Management - Grundlagen und Best-practices

Unternehmen, aber auch Behörden, bewegen sich heute mehr als je zuvor in komplexen Strukturen, in denen Geschäftsprozesse und IT-Funktionen Hand in Hand arbeiten müssen. Die aus dieser Vernetzung erwachsenden Herausforderungen sind mit einer isolierten Betrachtung des „Geschäfts“ oder der „IT“ allein nicht mehr zu adressieren. So lassen sich beispielsweise die Auswirkungen einer Umstrukturierung an Geschäftsprozessen oder -bereichen nicht isoliert sondern nur in ihrem Wechselspiel mit den unterstützenden IT-Funktionen betrachten. Die Disziplin des Enterprise Architecture Management (EAM) verspricht hier Abhilfe zu schaffen und eine gesamthafte Perspektive auf die relevanten Aspekte des Unternehmens zu bieten.

Im Rahmen dieses Workshops wollen wir die Grundlagen des EAMs beleuchten. Dabei wird die EAM Funktion in einem Unternehmen entlang der Dimensionen Vorgehen, Rollen, Modelle und Techniken strukturiert. Für die verschiedenen Aspekte betrachten wir De-facto-Standards aus der Praxis und relevante wissenschaftliche Ansätze. Die Schwerpunkte liegen dabei auf iteratecs Best-practice EAM sowie auf den Building Blocks for EA Management Solutions, entwickelt an der Technischen Universität München.

Im Workshop werden diese Best-Practices nicht nur theoretisch vorgestellt. Anekdoten aus der Praxis illustrieren die Zusammenhänge und konkrete praxisnahe Beispiele helfen die vorgestellten Best-Practices nachzuvollziehen. Diese Beispiele sind dabei so gehalten, dass kein Vorwissen im Bereich EAM notwendig ist.

 

Kontakt und Leitung:
Dr. Christian M. Schweda, E-Mail