An dieser Stelle erscheinen die Workshopangebote der beteiligten Unternehmen. Die Workshops werde in jeweils drei Sessions zu je 1,5 Stunden durchgeführt. Jeweils 10-15 Studierende nehmen daran teil.

Teilnehmende Studierende ordnen sich den Workshops zu, wenn sie die Bestätigung zur Teilnahme erhalten haben.

Die aktuelle Zuordnung zu den Workshops finden Sie in dieser Liste.

Hilti AG: Cloud Computing @ Hilti: Vision, Design und Implementierung

Die Hilti AG ist einer der weltweit führenden Bautechnologiekonzerne für Produkte, Systeme und Dienstleistungen für den Profi am Bau. Das Unternehmen wurde 1941 in Schaan, Liechtenstein gegründet und ist in mehr als 120 Ländern auf 6 Kontinenten mit rund 22 000 Mitarbeitenden vertreten. Im Rahmen eines Direktvertriebsmodells haben die Mitarbeiter bei Hilti über 200 000 Kundenkontakte täglich. In  2012 betrug der Umsatz CHF 4204 Mio.

 

Die globale Hilti IT mit ihren strategischen Standorten Schaan/Buchs (Liechtenstein/Schweiz), Tulsa (USA) und Kuala Lumpur (Malaysia) leistet einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg, indem sie innovative IT-Dienstleistungen für alle Mitarbeiter des Unternehmens anbietet. Bereits im Jahr 2000 wurde bei Hilti mit dem Aufbau einer zentralisierten, hochverfügbaren und integrierten SAP-Landschaft begonnen und diese innerhalb kurzer Zeit in mehr als 50 Marktorganisationen erfolgreich eingeführt. Im Rahmen der zunehmenden Modularisierung des Business stellt sich für die IT die Aufgabe, eine Balance zwischen der Zuverlässigkeit und Standardisierung der Systeme sowie der notwendigen Agilität sicherzustellen.

 

Um dieser Herausforderung zu begegnen, wird dem Cloud Computing als Technologie-Plattform ein hohes Potenzial zugerechnet. Der Fokus der Hilti IT liegt dabei insbesondere bei Software-as-a-Service- und Platform-as-a-Service-Angeboten in der "Public" wie auch der "Private Cloud". Nur dort wo es unumgänglich ist, wird auf Infrastructure-as-a-Service-Angebote zurückgegriffen.

 

Ziel des Workshops ist es, in Kleingruppen die Vision, das Design sowie einen ersten Implementierungsvorschlag für den Einsatz von Cloud Computing bei Hilti zu erarbeiten. Hierzu werden wir unter anderem einen Architektur-Vorschlag entwickeln, der eine hochverfügbare Cloud-Backend-Plattform umfassen wird und der zum Beispiel für die Entwicklung und den Betrieb von mobilen Applikationen genutzt werden kann. Wir werden im Design einerseits die Stammdaten aus der bestehenden SAP-Landschaft verwenden und diese dann mit zusätzlichen Daten, die in der Cloud gespeichert sind, verbinden. Ferner werden wir Ihnen natürlich von unseren praktischen Erfahrungen im Bereich Cloud Computing  berichten und diese mit Ihnen diskutieren.

 

Das sollten Sie mitbringen:

- Grundkenntnisse in Software-Architektur und Informationssystemen sowie im Bereich des Cloud Computing

- Spaß an der Lösung von praktischen Informatik-Herausforderungen

 

Workshop-Leitung:

Tobias Rölz, E-Mail

Andreas Weiner, E-Mail

msg systems ag: Play! With the Cloud

Das Angebot und die Nutzung von Cloud-basierten Diensten nimmt immer mehr zu. Dabei konzentriert sich die Nutzung aber entweder auf „Infrastructure as a Service“ Angebote oder der Nutzung von Software-Angeboten im Sinne von „Software as a Service“. Aber wie entwickelt man eine Software, die elastisch skalieren kann und was bedeutet das konkret? Diese Fragen stellen Unternehmen immer noch vor große Herausforderungen.

 

Die Entwicklung von Software für die Cloud erfordert Kenntnis allgemeiner Prinzipien zu Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit einerseits, aber auch Erfahrung in der konkreten Anwendung dieser Prinzipien. Um dies zu kombinieren ist eine Einführung mit direkter, praktischer Anwendung sinnvoll. Mit unserem Cloud Tech Training „Play! With the Cloud“ vermitteln wir die erforderlichen Grundlagen zum Begriff Cloud Computing in seinen verschiedenen Facetten und wenden diese direkt an. Nach einer theoretischen Einführung über 45 Minuten geht es gleich los.

 

Das eigentliche Tech Training hat dann das Ziel, eine einfache Cloud-Anwendung iterativ zu entwickeln. Dabei orientieren wir uns am erfolgreichen Umfrage-Konzept und erstellen selber eine Umfrage-Software mit Diensten der Cloud (Versionsverwaltung, Continuous Integration) und dem Play!-Framework für skalierbare Web-Anwendungen in Java.

 

In jeder Iteration gibt es einen kurzen Theorie-Block, der neue Aspekte der Umfrage-Software und des Play!-Frameworks vorstellt und diese vertiefend im Praxis-Teil umsetzt. Hierdurch wird der gesamte Entwicklungszyklus einer Anwendung sowie der technologischen Umsetzung direkt erlernt und verinnerlicht und der Teilnehmer lernt das Play!-Framework „von Grund auf“ kennen.

 

In der Schluss-Iteration besteht die Möglichkeit, unterstützt durch die Trainer, den erstellten Service zu erweitern, in einer Cloud-Umgebung zu betreiben oder funktional zu vervollständigen. Die Abschlusspräsentation der Anwendungen stellt dabei den Höhepunkt der Veranstaltung dar und bietet die Möglichkeit, das Gelernte und Umgesetzte zu diskutieren.

 

Die Teilnehmer lernen in diesem Training neben den theoretischen Grundlagen auch die praktische Umsetzung anhand eines einfachen Beispiels in allen Facetten bis hin zur Abschlusspräsentation. Durch dieses Konzept wird für die eigene Nutzung in Projekten der ideale Grundstein gelegt.

 

Voraussetzungen für die Teilnehmenden:

 

  • Bitte Notebook mitbringen,
  • Java-Kenntnisse und
  • eine gewisse Affinität zu Web-(lastigeren) Anwendungen

Die notwendigen Software-Pakete, etc. stellen wir in Form von USB-Sticks als Paket oder virtuelle Maschine bereit.

 

Workshopleitung/Kontakt:

Axel Irriger, Lead IT Consultent, E-Mail

 

iteratec GmbH: Enterprise Architecture Management - Grundlagen und Best-Practices

Unternehmen und auch Behörden bilden heutzutage mehr als je komplexe Strukturen, in denen Geschäftsprozesse und IT-Funktionen Hand in Hand arbeiten müssen. Die aus dieser Vernetzung erwachsenden Herausforderungen sind mit einer isolierten Betrachtung des „Geschäfts“ oder der „IT“ allein nicht mehr zu adressieren. Die Disziplin des Enterprise Architecture Management (EAM) schafft hier Abhilfe und bietet eine gesamthafte Perspektive auf die relevanten Aspekte des Unternehmens.

Im Rahmen dieses Workshops wollen wir die Grundlagen des EAMs beleuchten. Dabei wird die EAM-Funktion in einem Unternehmen entlang der Dimensionen Vorgehen, Rollen, Modelle und Techniken strukturiert. Für die verschiedenen Aspekte betrachten wir Best-Practices aus der Praxis und relevante wissenschaftliche Ansätze. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Best Practice EAM-Methode von Inge Hanschke und dem OpenSource EAM-Tool iteraplan.

 Im Workshop werden diese Best Practices nicht nur theoretisch vorgestellt. Anekdoten aus der Praxis illustrieren die Real-Life-Zusammenhänge und konkrete praxisnahe Beispiele helfen, die vorgestellten Best-Practices nachzuvollziehen. Die Beispiele orientieren sich dabei an einem in Zusammenarbeit mit der FH Mainz für Studenten entwickelten Fallbeispiel.

Bitte bringen Sie ein Notebook mit. Die notwendigen Software-Pakete stellen wir Ihnen zur Verfügung. Es ist kein Vorwissen im Bereich EAM notwendig. Bei Fragen im Vorfeld können Sie Herrn Dr. Schweda gerne per E-Mail kontaktieren. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit Ihnen. 

Kontakt und Leitung:

Dr. Christian M. Schweda, E-Mail

 

Capgemini: Agile Softwareentwicklung in der Praxis

Eine Herausforderung der heutigen Geschäftswelt ist eine immer schnellere Veränderung der Anforderungen. Gleichzeitig nimmt die Komplexität der zu entwickelnden Anwendungen stetig zu. Diese Herausforderungen können mit dem agilen Software Entwicklungsframework „Scrum“ gemeistert werden. Schlüssel dafür sind Selbstorganisation der Teams und Nähe zum Kunden. In unserem Workshop lernen Sie Regeln, Werte und Prinzipien von Scrum kennen und bekommen Gelegenheit, diese in einem Simulationsspiel anzuwenden. Außerdem möchten wir Ihnen Einblick in den Alltag ausgewählter agiler Projekte bei Capgemini geben.

Für die Teilnahme am Workshop benötigen Sie keine Vorkenntnisse in "Scrum". Die Arbeitsmittel werden Ihnen im Workshop bereitgestellt.

Kontakt und Leitung:

Alexander Hardt, E-Mail


K & A: Einsatz neuer SW-Technologien - Neue Wege in der Mobile App-Entwicklung

Der Workshop wird gemeinsam von K&A und der TU Dresden durchgeführt.

Im Rahmen des FP7-Förderprojektes ComVantage werden auf der Basis innovativer Plattformen wie Linked Data und Trustful Mobile Collaboration in verschiedenen Anwendungsbereichen wie Plant Engineering & Commissioning, Customer Oriented Production und Mobile Maintenance Use Cases prototypisch entwickelt. Für die dabei zu realisierenden Mobile Apps wird im Projekt ComVantage von der TU Dresden eine spezielle Software-Entwicklungsplattform bereitgestellt, die es den Entwicklern ermöglicht, mit vergleichsweise wenig Individual-Programmierung die für die speziellen Anwendungsbereiche notwendigen mobile Apps (für die Zielplatt­formen Android und iOS) mittels „Orchestration“ abzuleiten.

 

Im Rahmen des Workshops sollen die Studenten einen Einblick in die Aufgaben­stellungen von ComVantage im Allgemeinen sowie über den Anwendungsbereich Mobile Maintenance im Speziellen erhalten.

 

Daneben werden wir die Nutzung der innovativen Mobile-Application-Development-Plattform  (App-Development by „Orchestration“) gemeinsam mit der TU Dresden vorstellen.

 

Ziel des Workshops ist es, denkbare Szenarien für Mobile Maintenance zu konzi­pieren und Wege aufzuzeigen, wie man mit Hilfe der Plattform  „Orchestration“ Mobile Apps entwickeln und auf einem Mobile Device unter Android / iOS implemen­tieren kann.

 

Teilnahmevoraussetzung sind Grundkenntnisse der App-Programmierung sowie die Kenntnisnahme der Projektwebseite www.comvantage.eu.

 

Kontakt und Leitung

Dr. Werner Altmann, K&A, E-Mail  

Prof. Leon Urbas, TUD